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Inspiration im Web: Such sie nicht, sie findet dich!

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Nach einer halbjährigen Blogpause melde ich mich zurück mit neuer Inspiration. Wie es mit den Musen so ist, finden wir sie selten dort, wo wir sie suchen. Wenn wir auf Google nach unserer „Muse“ suchen, finden wir zunächst die gleichnamige britische Rockband. Auf Wikipedia begegnen wir Klio, Thalia und Erato aus der griechischen Mythologie. Wo verstecken sich aber die Online-Musen, die uns Bloggern, Microbloggern, Webdesignern, Grafikern und Online-Redakteuren dabei helfen, etwas Geniales zu finden, wonach wir im Web gar nicht erst gesucht haben?

Hier sind meine Lieblings-Fundgruben für interessante Webseiten, Ideen und Inspirationen:

1. StumbleUpon (www.stumbleupon.com)

Der „Stumble!“-Button ist einer meiner längsten Web-Begleiter und verdient hier deshalb einen besonderen Platz. Wie der Name verrät, lässt uns der Button über Webseiten stolpern, die wir sonst vielleicht nie entdeckt hätten. Die Ergebnisse leiten sich von unseren definierten Interessensgebieten und dem bisherigen Stumble-Verhalten (Like/Dislike) ab. Ein wichtiger Treiber ist der längere Lebenszyklus der Webseiten im Vergleich zu den geteilten Links auf Twitter oder Facebook, wie folgende Infografik zeigt. So stolpert der User hier über einiges, was auf Facebook und Twitter bereits untergegangen ist.

Und wenn die Stumble-Session mal nicht so ergiebig war, inspirieren vielleicht Interessensgruppen, die Favoriten anderer Stumbler oder Channels. Ich empfehle beim Fall in ein „Stumble-Loch“ aber eine kurze Auszeit, ebenso auch bei einer zu lange anhaltenden „Stumble-Glückssträhne“, denn der Button hat Suchtpotential. Weit verbreitetes Symptom: „Noch 3 Klicks und dann ist Schluss… Ok, nur noch einmal und dann wirklich…“

2. Fubiz (www.fubiz.net)

Eine gewisse Dosis Inspiration schwebt wohl in der Pariser Luft. Und wer 8,30 € für eine Dose davon zu teuer findet, holt sich die Inspiration besser kostenlos auf dem Pariser Designportal Fubiz – ideal für den Inspirations-Snack zwischendurch. Und als Ergänzung für eine ausgewogene Inspirationseinnahme:  Abduzeedo, From up North und Art-Spire.

3. SmashingMagazine (www.smashingmagazine.com)

Das SmashingMagazine informiert und inspiriert zu Themen wie (Web) Design und Usability. Ein nettes Feature ist der monatliche Wallpaper Calendar, der uns zum regelmäßigen Tapetenwechsel auf unserem Bildschirm animiert und unsere Desktops und Köpfe vom eingeschränkten Horizont der Windows-Wiese und der Palmen-Strände auf den Seychellen befreit. Etwas weniger bekannte und dennoch empfehlenswerte Alternativen sind Design Shack und SpyreStudios.

4. Brain Pickings (www.brainpickings.org)

„Brain Pickings is a human-powered discovery engine for interestingness, culling and curating cross-disciplinary curiosity-quenchers, and separating the signal from the noise to bring you things you didn’t know you were interested in until you are.“ (Brain Pickings Webseite)

Wenn die Redakteure von Brain Pickings in unseren Gehirnen herumstochern, bringen sie uns dazu, uns über Dinge Gedanken zu machen, denen wir bislang nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt haben, Selbstverständliches zu hinterfragen und Undenkbares zu durchdenken. Immer wieder begegnen wir dabei großen Persönlichkeiten wie F. Scott Fitzgerald, Ernest Hemingway oder Salvador Dalí und holen uns aus der Vergangenheit Inspirationen für die gestalterische Gegenwart. Ein bisschen wie im Film „Midnight in Paris„, nur eben im Internet.

5. Twitter-Listen

Twitter-Listen sind ein nützliches Filter-Feature, wenn die Timeline von Social Media bis Sportergebnissen reicht. Ich sammle zum Beispiel Twitter-Profile aus dem kreativen Umfeld in meiner „Creative„-Liste. Hier sind die „Creatives“ unter sich und gehen auch bei geringerer Postingfrequenz nicht so schnell unter wie in der Standard-Timeline.

6. Pinterest (www.pinterest.com)

Ähnlich wie Instagramm punktet Pinterest mit Vintage-Ästhetik und inspiriert mit der Anmutung eines altmodischen Polaroid-Bildes. Follow-Tipps: Designshack empfiehlt 200+ Pinterest Boards für Designer aller Art.

7. The 99 Percent (www.the99percent.com)

Genius is 1% inspiration and 99% perspiration” (Thomas Edison / The99Percent.com)

Die Idee ist schon geboren, wie geht es weiter? „The 99 Percent“ geht davon aus, dass mit der Inspiration erst 1% der Arbeit getan ist. Entscheidend ist, wie eine Idee verwirklicht wird, und auf diesem Weg können wir uns hier nützliche Tipps holen.

8. Dribbble (www.dribbble.com)

Dribbble ist ein virtueller Schaukasten für Web-Designer und Grafiker, die zeigen wollen, was sie können und gleichzeitig für jene, die nach neuer Inspiration suchen. Die eigenen Skills in Mappen verstecken und erst beim Vorstellungsgespräch auspacken ist eben „sowas von 1.0“ – vom „Share, Show & Tell“ haben dagegen alle was.

9. The Idea Swap (www.theideaswap.com)

Das Konzept von The Idea Swap: Schreibe eine Idee, die dir gerade einfällt auf das Notizblatt und tausche sie gegen die Ideen von anderen. Vielleicht bringt dich jemand vom anderen Ende der Welt auf neue Gedanken. Und wenn keine passende Idee für die eigenen Projekte dabei ist, sorgt das Glückskeks-Schema zumindest für Spaß und Auflockerung. Übrigens, ein Stück Kuchen wäre jetzt genau das Richtige… 😉

10. Stereomood (http://www.stereomood.com)

Das Auge hatte für heute schon genug, jetzt ist das Ohr dran! Das Konzept von Stereomood: Musik hören, die zur Laune, zur Situation oder als Begleitung zur jeweiligen Aktivität passt. Energisch oder melancholisch? Beim Schreiben, in der U-Bahn oder soeben erst aufgewacht? Finde deine Stereomood.

Wo sich die Inspiration sonst noch versteckt? Laut einem Artikel auf SpyreStudios.com überall, man muss der Umwelt nur mehr Aufmerksamkeit schenken. Ansonsten zeigt euch dieses Video 29 Wege, um kreativ zu bleiben.

Written by ilosweb2null

9. Juli 2012 at 23:10

Halloween 2011: Erschreckendes aus dem Web

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by MikeWebkist /flickrBei Halloween ist es bei mir so wie mit dem Valentinstag. Auch wenn ich nicht mitmache, schaue ich mir dennoch gerne an, was sich die Fans des Gruselfeiertags diesmal überlegt haben. Die Ideen reichen dabei von erschreckend bis hin zu erschreckend brav. Hier ein paar Eindrücke:

Super Mario, Peach und die Angry Birds: Die Geeks, Geekettes und Gamefreaks haben zu Halloween ihren großen Spaß, wenn sie in die Rollen ihrer Lieblingsfiguren schlüpfen. Gruselig sind die Kostüme zwar nicht, aber wann hat der N64-Fan sonst im realen Leben die Gelegenheit, als Mario verkleidet seine Peach zu erobern? Der Kostümfavorit dieses Jahr sind aber wohl die Angry Birds. Zumindest hat ihnen Mashable eine eigene Slideshow gewidmet. Hier geht es zu den besten Angry-Birds-Interpretationen.

Ein Herz fürs Kochen… und andere Innereien: Wenn Lilli ihre frisch gebackenen Kunstwerke in ihrem Blog präsentiert, läuft dem Leser normalerweise das Wasser im Mund zusammen. Aber Vorsicht, die Halloween-Spezialitäten könnten euch den Appetit verderben, auch wenn sich die bloggende Kuchenbäckerin dafür nicht weniger Mühe gegeben hat als sonst. Hier ein paar Kostproben für starke Mägen.

Das grüne Android-Männchen gibt’s auch als Kürbis: CIO.com präsentiert die spuktakulären Android-Apps zum diesjährigen Halloween-Fest nach dem Motto „Android apps that range from frightening to frighteningly useless.“

Halloween-Romantik in Japan: Ein amerikanischer Expat-Blogger berichtet über den aufkommenden Halloween-Boom in Japan. Hier füllen Kürbisse und Gespenster nicht nur die Regale in Supermärkten und Spielwarengeschäften – auch die Hochzeitsindustrie wirbt mit Halloween-Romantik. Ist das Gruselfest nicht ein schöner Anlass für einen Heiratsantrag?

Written by ilosweb2null

30. Oktober 2011 at 21:02