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Archive for the ‘Twitter’ Category

Ilosweb2null verabschiedet sich…

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…von den langen Worten und beschränkt sich ab sofort auf 140 Zeichen —– einfach folgen —-> Twitter

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Written by ilosweb2null

20. Juni 2013 at 22:45

Veröffentlicht in Twitter

Shitstormwarnung Stärke 6

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Liebe Leser, ich entschuldige mich gleich vorab für den häufigen Gebrauch eines englischen Schimpfworts im folgenden Blogeintrag. 

Quelle: www.feinheit.ch

Shitstorm-Skala / Quelle: http://www.feinheit.ch

Shitstorms sind längst kein neues Phänomen mehr, doch dieser Sommer verlief im Internet besonders stürmisch. Die turbulente Wetterlage steht auf der Online-Medienagenda deshalb ganz oben: Fachmedien warnen vor schlechter Vorbereitung der betroffenen Unternehmen (z.B. ZDNet /golem.de / silicon.de), Blogger kritisieren ihren Umgang mit der Online-Community und genervte User fordern in ihren Kommentaren mehr Relevanz in der Online-Berichterstattung.

Der aufgehaltene Auslauf eines „rassistischen Adidas-Schuhs“

Im Juni sorgte ein rassistisch anmutender Adidas-Schuh mit Fußketten für Empörung im Web und verschwand deshalb wieder schnell vom Markt. Unnötige Aufruhr? Ein Schuh an sich ist ja nicht rassistisch. Wenn aber seine Aufmachung Erinnerungen an die Fußfesseln zur Zeit der Sklavarei weckt, dann steht er symbolisch für das menschliche Leid durch Rassismus, egal ob beabsichtigt oder nicht. Das Beispiel zeigt die hohe Empfindsamkeit der Online-Community im Bezug auf Ethik und ihre gnadenlose Abrechnung bei Missachtung ethischer Prinzipien in Wirtschaft, Politik und Medien. Letztendlich schützt ihre scharfe Beobachtung und schnelle Reaktion davor, dass große und kleine Fehltritte salonfähig werden.

Der böse Zwilling des sachlichen Diskurses

Er recherchiert, überlegt, wiegt ab, kritisiert konstruktiv und achtet darauf, keinen Teilnehmer persönlich zu verletzen. Alles im Dienste der guten Werte wie Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Toleranz. Erfolge lassen auf sich warten, denn der sachliche Diskurs hat es schwer, sich das Gehör der Masse zu verschaffen. Und dann kommt auch noch der Shitstorm und stiehlt ihm mit seiner polarisierenden Art die Show, macht Schlagzeilen und zwingt große Player in die Knie. Ist die derbe, herausgekotzte Kritik wirksamer? Wenn es um kleine Etappensiege geht, dann vermutlich schon, denn der Shitstorm bekommt in kurzer Zeit große Aufmerksamkeit und lockt deshalb auch den Kritisierten schneller aus der Reserve. Mit den großen Zielen hat er es allerdings schwer. Wer zum Start gleich so viel Gas gibt, dem geht auf langen Strecken dann doch die Luft aus.

Kurz und heftig vs. gemäßigt und langfristig

Der Schuh mit Fußketten war schnell wieder weg vom Markt und ebenso zeigte im Jahr 2009 die Kritik an einer geschmacklosen Photoshop-Manipulation von Microsoft Polen schnell Wirkung. Im realen Alltag lassen sich Intoleranz, Diskriminierung und Rassismus leider nicht so schnell verwerfen wie ein misslungenes Markenprodukt oder eine Kampagne. Den Platz des retuschierten Schwarzen würde statistisch gesehen ein Weißer besetzen. Hier muss die Kritik weitergehen und Chancengleichheit im Berufsleben gefordert werden. Die Thematik ist allerdings zu komplex, um über wütende Postings abgehandelt zu werden. Sie fordert einen langfristig angelegten, kritischen Diskurs, aber ein Shitstorm kann der entscheidende Auslöser für eine neu entfacht Diskussion sein.

Zum Blogeintrag über den „Galileo-Shitstorm“ postete eine Userin:

„Eigentlich sehr traurig, dass man immer mit “Kacke” werfen muss, um wahrgenommen zu werden.“

Da gebe ich ihr Recht. Allerdings muss man auch damit aufhören, wenn man ernstgenommen werden will.

À propos Galileo…

Wir haben festgestellt, dass im Shitstorm viel Kraft steckt – einerseits durch die darin enthaltenen Kraftausdrücke, andererseits durch die wütende Menge, die sich darin zu einer schlagfertigen Faust zusammenballt. Wird diese kollektive Macht missbraucht, kann beim Angriffsziel ein unverhältnismäßig hoher Schaden entstehen. Gleichzeitig kann der Shitstorm selbst geschwächt werden, wenn ihm dieselbe Netzcommunity, die ihm eine hohe Priorität eingeräumt hat, genervt den Rücken kehrt. Der Glaube an die gute Absicht geht verloren, wenn der gebilligte raue Ton zu einem menschenverachtenden übergeht oder wenn es Zweifel an der Echtheit des Shitstorms gibt. Dann muss sich der (vermeintliche) Shitstorm selbst der User- und Medienkritik stellen.

Hier noch ein paar Links zum Thema:

Written by ilosweb2null

29. August 2012 at 20:48

Gute Reisenacht und schöne Reiseträume!

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by Obstschale @flickr

Der #traveltuesday ist als beliebter Hashtag unter Reisefreunden und Touristikern aus aller Welt schon längst etabliert.  Im deutschsprachigen Raum könnte aber bereits der Montag für Reisegesprächsstoff auf Twitter sorgen, denn da feiert die Reisenacht (Hashtag #RN8) ihre Premiere. Am 21. Februar ab 20.00 Uhr melden sich Reisefreunde, Reiseblogger und Reisexperten auf Twitter zu Wort und beantworten in 140 Zeichen und weniger Fragen zu ihrem Lieblingsthema. Schöne Träume sind in der ersten Reisenacht vorprogrammiert, denn es geht um Reiseträume und Traumreisen.

Eine tolle Idee, aber wie es bei allen Social-Media-Neuheiten so ist, hängt der Erfolg des Konzepts von der Aktivität der User ab. Ich bin schon gespannt auf die erste Reisenacht und hoffe auf interessante Fragen, Antworten und vor allem neue Inspirationen für meine täglichen Reiseträume.

Wer sich schon am heutigen #traveltuesday einen Eindruck machen möchte, wie so eine Reisenacht ablaufen könnte, kann sich bereits jetzt am Travel Talk on Twitter (Hashtag #TTOT), dem englischsprachigen Vorgänger der Reisenacht, beteiligen. Heutiges Thema: Solo Travel.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine gute Reisenacht und schöne Reiseträume!

Written by ilosweb2null

15. Februar 2011 at 20:11

Veröffentlicht in Reisen, Twitter

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Wiedersehen Istanbul, Merhaba Österreich!

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Istanbul by night by wkri @flickr

Die Twistanbuler sind von ihrer Twitterreise zurückgekehrt.  Schon während ihres Aufenthalts in Istanbul versüßten die 4-Tage-Reiseblogger unsere Twitter-Timeline mit Kurzberichten und Bildern aus der Heimat von Baklava, Tulumba und Lokum. Wer die Tweets und Blogeinträge verpasst hat, kann Twistanbul jetzt noch immer nachholen. Hier ein paar Tipps (freue mich über Ergänzungen!):

Warum #Twistanbul ein schönes Beispiel für die Kombination Blog & City ist? Wie auch andere Reiseblogger und Traveltweeple berichteten die Twistanbuler auf ihre individuelle Art, aber die Basis ist ein gemeinsames Erlebnis. Vier  Tage gemeinsam in Istanbul und doch zeigen die Einträge unterschiedliche Eindrücke. So lassen sich die vielen Facetten einer Stadt am besten in Bild und Text einfangen. Und dennoch ist nichts vergleichbar mit den Erlebnissen vor Ort – freue mich deshalb schon auf mein eigenes Twistanbul!

Teşekkür ederim für eure Reiseberichte!

Written by ilosweb2null

11. November 2010 at 20:29

Veröffentlicht in Blogs and the City, Reisen, Twitter

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Twistanbul – Twitterreise nach Istanbul

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Vor ein paar Wochen bekam ich auf Facebook eine ungewöhnliche Event-Einladung: „Twistanbul2010“. Twistanbul? – Wie der Name bereits verrät, geht es hier um eine Twitterreise in die pulsierende Metropole am Bosporus und gleichzeitig die Nummer Eins auf der Liste jener Städte, die ich noch nicht besucht habe, aber unbedingt sehen möchte. Teilnehmen kann ich diesmal zwar leider nicht, aber ich finde die Idee sehr gut und möchte ihr deshalb eine kleine Vorstellung aus mehr als 140 Twitter-Zeichen widmen:

Meral Akin-Hecke, Gründerin von Digitalks und Istanbul-Insiderin, nimmt die österreichische Social Media Community mit auf die Reise in ihre Lieblingsstadt. Neben dem Kennenlernen der diesjährigen europäischen Kulturhauptstadt erwartet ihre „Follower“ auch ein Treffen mit türkischen Digital Natives. Mehr Infos zu der vielseitigen Twistanbul-Tour findet ihr auf Facebook.

Warum ich diese Reise besonders erwähnenswert finde? Als ich vor einem Jahr einen Eintrag über das Twittagessen-Konzept schrieb, war es noch ziemlich neu und galt als ungewöhnlich. Mittlerweile hat sich das Twittagessen zumindest in der Digital Native Community als Treffpunkt für kommunikativen Austausch bei gutem Essen etabliert. Ob diese bald nicht nur öfter kollektiv essen, sondern auch reisen wird? – Das wird sich noch zeigen, aber wir erkennen jetzt bereits: Das Klischee der verschlossenen Geeks, die einander nur in der virtuellen Welt kennen, ist veraltet. Neue Ideen und Trends wie Twittagessen, Blogtail und Twistanbul zeigen, dass unsere Geeks sehr gesellig sind und sich gerne auch offline vernetzen.

Ich wünsche allen Twistanbul-Teilnehmern eine schöne Twitter-Reise! Iyi Yolculuklar 😉

Written by ilosweb2null

17. August 2010 at 20:31

Veröffentlicht in Reisen, Twitter

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Twitter und Facebook im Tennisfieber

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Screenshot: Twitter Trending Topics am 2. Juni, 21:15 Uhr

Screenshot: Twitter Trending Topics am 2. Juni, 21:15 Uhr

Puuuuh! Das Duell um den Halbfinal-Einzug zwischen Jürgen Melzer und Novak Djokovic bei den French Open war nicht nur eine Nervenprobe für die beiden Tennisspieler. Auch ich kam beim Mitfiebern mit Jürgen Melzer dem Wahnsinn nahe. Kennt ihr das auch? – Das Wohnzimmer wird zum Tennisplatz, die Fernbedienung zum Schläger und man versucht vergeblich das Spielgeschehen im Fernsehen durch angespannte Handbewegungen zu beeinflussen. Nach langer Qual – die erlösende Sensation: Außenseiter Jürgen Melzer hat sich gegen den Weltranglisten-Dritten Novak Djokovic durchgesetzt und wird im Halbfinale auf Sandkönig Nadal treffen.

Jürgen Melzer – Vom Tennisplatz in die Trending Topics
Auch aus der Social-Media-Perspektive gelang dem Österreicher eine kleine Sensation. Er schaffte es auf Platz 4 der weltweiten Twitter Trending Topics, der auf Twitter meistdiskutierten Themen. (Siehe Screenshot rechts) Eine erfrischende Abwechslung zum üblichen Mix, den zumeist weltweit prominente Namen wie Justin Bieber, Jay-Z oder große Fußballclubs dominieren.

Sharing Results & Emotions
Wie schon auch beim Eurovision Songcontest vor ein paar Tagen, geht es auch hier um den Aspekt des Teilens nach dem Motto „Share The Moment“. Während des Spiels versorgen neutrale Berichterstatter ihre Freunde und Follower mit Updates zum Spielstand. Daneben teilen Tennisfans von beiden Seiten ihre Emotionen und Euphorie. Mit dem visuellen und akkustischen Erlebnis vor dem Fernseher oder gar vor Ort kann das Mitlesen der Live-Tweets und Statusmeldungen nicht mithalten. Dennoch bringen die „Juhuuus“ und „Hurraaas“ ein bisschen Stimmung in die Online-Plattformen und machen jene Freunde und Follower, die noch nicht dazugeschaltet haben, darauf aufmerksam, dass in dem Moment auf einem Sandplatz in Paris etwas Aufregendes passiert.

Jürgen Melzer ist übrigens wieder aus den 10 beliebtesten Themen auf Twitter verschwunden. Ob er beim Spiel gegen Nadal wieder für Gesprächsstoff sorgen wird? – Ich hoffe es jedenfalls und drücke ihm die Daumen.

Written by ilosweb2null

2. Juni 2010 at 21:58

Eurovision Songcontest: „Share The Moment!“

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Logo Eurovision Songcontest„And twelve points go to …“, heißt es heute Abend in 39 Ländern Europas. Noch bevor der Eurovision Songcontest 2010 in Oslo in die Endrunde geht, vergebe ich „Douze Points“ an das diesjährige Motto der Show: „Share The Moment“. Der norwegische TV-Sender NRK, der das Thema noch Ende 2009 ankündigte, setzte damit einen neuen Fokus: weg vom einseitigen Senden hin zum Teilen. Woran erinnert uns das? – Genau, an die Prinzipien des Web 2.0 bzw. Social Media.

Die Maßnahmen im Bereich Social Media wurden aus meiner Sicht gut umgesetzt. Die Veranstalter machen nicht nur die kollektive Teilnahme an der Show und das Teilen der Eindrücke zum Thema, sondern bieten auch einen adäquaten Online-Auftritt. Hier eine kleine Analyse zum Social-Media-Auftritt von Eurovision.tv.

Europaweite Vernetzung statt Isolation
Man kann ihn mögen oder nicht – der Eurovision Songcontest ist die größte europäische Fernsehproduktion und lockt immerhin mehr als 120 Millionen Zuseher. Die  Herausforderung besteht nun darin, das große Konglomerat aus verschiedenen Nationen mit all ihren kulturellen Eigenheiten zu vereinen und sie in einer größeren Dimension teilhaben zu lassen als durch den bloßen Empfang einer TV-Sendung. Besonders abwechslungsreich wird die Teilnahme dann, wenn sich die Zuseher aus verschiedenen Ländern vernetzen und ihre Eindrücke und Emotionen teilen. Wie kommentieren die Skandinavier den griechischen Beitrag und was gefällt den Zusehern vom Balkan außerhalb des Ethnopop-Genre? Wie kommt Lena Meyer-Landrut in den baltischen Ländern an?

Facebook und Twitter machen viele Diskussionen transparenter und zugänglicher, die zuvor in geschlossenen Räumen geführt wurden. Die offizielle Facebook-Page zum Songcontest hat immerhin über 125.000 Fans und mal abgesehen von den zumeist passiven „Likes“ ist auch die aktive Teilnahme beachtlich: Die Status-Updates von Eurovision.tv erreichen bis über 1.000 Kommentare und parallel zum Live-Stream der Semifinal-Shows kommunizierten User aus ganz Europa im Facebook-Chat über die Beiträge. Umfangreich war bisher auch die Nutzung des offiziellen Twitter-Hashtags #ESC. Während der Liveübertragungen bin ich so selbst oft über unterhaltsame Tweets gestolpert, die ich viel erfrischender fand als die Kommentare im Fernsehen.

Publikum nachfolgen statt nachtrauern
Die EBU (European Broadcasting Union), zu deren Produktionen unter anderem der Eurovision Songcontest gehört, hat beim TV Summit 2009 Social Media auf ihre Agenda gesetzt. Mit Obamas Wahlkampagne als Vorbild und „Making Change Happen“ als Motto hat sich die europäische Rundfunkunion zum Ziel gesetzt, verlorene Zuseher im Internet wiederzugewinnen. Überlegt werden also zukunftsfähige Modelle, mit denen man auch den „Digital Natives“ entgegenkommt . Mit dem diesjährigen Motto „Share The Moment“ und dem offiziellen Internetauftritt des Eurovision Songcontest wurde ein wichtiger Schritt in diese Richtung gemacht. Ich bin gespannt, wie die weitere Entwicklung aussieht und wie flexibel die EBU und ihre Mitglieder auf neue Trends reagieren werden.

Online-Verweise:
http://www.eurovision.tv
http://www.facebook.com/EurovisionSongContest
Offizieller Twitter-Hashtag: #ESC

Wer sind eure Favoriten dieses Jahr? Viel Spaß beim Mitfiebern, Mitdiskutieren und Punkteraten! 😉

Written by ilosweb2null

29. Mai 2010 at 12:23

Veröffentlicht in Facebook, Medienzukunft, Twitter

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