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Halloween 2011: Erschreckendes aus dem Web

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by MikeWebkist /flickrBei Halloween ist es bei mir so wie mit dem Valentinstag. Auch wenn ich nicht mitmache, schaue ich mir dennoch gerne an, was sich die Fans des Gruselfeiertags diesmal überlegt haben. Die Ideen reichen dabei von erschreckend bis hin zu erschreckend brav. Hier ein paar Eindrücke:

Super Mario, Peach und die Angry Birds: Die Geeks, Geekettes und Gamefreaks haben zu Halloween ihren großen Spaß, wenn sie in die Rollen ihrer Lieblingsfiguren schlüpfen. Gruselig sind die Kostüme zwar nicht, aber wann hat der N64-Fan sonst im realen Leben die Gelegenheit, als Mario verkleidet seine Peach zu erobern? Der Kostümfavorit dieses Jahr sind aber wohl die Angry Birds. Zumindest hat ihnen Mashable eine eigene Slideshow gewidmet. Hier geht es zu den besten Angry-Birds-Interpretationen.

Ein Herz fürs Kochen… und andere Innereien: Wenn Lilli ihre frisch gebackenen Kunstwerke in ihrem Blog präsentiert, läuft dem Leser normalerweise das Wasser im Mund zusammen. Aber Vorsicht, die Halloween-Spezialitäten könnten euch den Appetit verderben, auch wenn sich die bloggende Kuchenbäckerin dafür nicht weniger Mühe gegeben hat als sonst. Hier ein paar Kostproben für starke Mägen.

Das grüne Android-Männchen gibt’s auch als Kürbis: CIO.com präsentiert die spuktakulären Android-Apps zum diesjährigen Halloween-Fest nach dem Motto “Android apps that range from frightening to frighteningly useless.”

Halloween-Romantik in Japan: Ein amerikanischer Expat-Blogger berichtet über den aufkommenden Halloween-Boom in Japan. Hier füllen Kürbisse und Gespenster nicht nur die Regale in Supermärkten und Spielwarengeschäften – auch die Hochzeitsindustrie wirbt mit Halloween-Romantik. Ist das Gruselfest nicht ein schöner Anlass für einen Heiratsantrag?

Written by ilosweb2null

30. Oktober 2011 at 21:02

Jammerkultur boomt im französischen Netz

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“Heute hat mich meine Freundin wegen einem Typen verlassen, den sie auf World of Warcraft kennengelernt hat. VDM”

“Vie de merde” (dt. Scheißleben) ist der Name einer französischen Online-Erfolgsstory, die sich aus den alltäglichen Misserfolgen ihrer User nährt. Der verlassene Freund, die betrogene Ehefrau, die 45-jährige männliche Jungfrau – sie alle haben ein gemeinsames Bedürfnis: die Peinlichkeiten und Krisen ihres Alltags mit der ganzen Welt zu teilen. Und die liest gespannt mit.

Schon vor einem Jahr schrieb Der Spiegel Online im Artikel “Meine Freundin hat die Katze geköpft” über den Web-Trend aus Frankreich. Die im Januar 2008 gegründete Webseite erfreut sich aber noch immer an großer Beliebtheit und an den Krisen ihrer Besucher. Täglich reden sich neue Unglücksraben den Kummer von der Seele und hoffen auf rege Teilnahme an ihrem Leid. Die User stimmen dann ab und kommentieren: Verdient der Klagende wirklich mein Mitleid oder hat er keine Ahnung davon, was wirkliche Alltagskrisen sind?

Ein Fehlkauf bei fnac würde zum Beispiel wohl kaum genügen, um in “Le Top” zu kommen. Da sollte man sich lieber an ein anderes Publikum richten, das “Vie de Merde”-Gründer Maxime Valette in seinem zweiten Beschwerdeprojekt mobilisiert hat: www.jesuisencolere.com – für alle verärgerten Konsumenten, die ihre Wut über das gekaufte Produkt oder schlechten Service loswerden wollen.

Eine neue Marke wird vor der Kritik vielleicht verschont bleiben, denn die spricht den krisengeplagten Franzosen aus der Seele: FUCKLACRISE. Die Jungunternehmerin Lucile Merra lies sich von der weltweiten Krise inspirieren und hat mit ihrer Marke einen kreativen Weg aus der schlechten Wirtschaftslage heraus gewählt. Auf fucklacrise.com kann die junge Zielgruppe der FLC-Community beitreten und mit T-Shirt-Käufen die französische Wirtschaft ankurbeln. (Danke @ Davor für den Link!)

Written by ilosweb2null

20. Mai 2009 at 12:45

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